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Region mit Kultur – Blick in die Vergangenheit

Die Bezeichnung „Linzgau“ geht auf die lateinische Ableitung des keltischen Flussnamens „Lentia“ zurück, die als Linzer Aach im Norden der Region entspringt und unter dem Namen Seefelder Ach bei Unteruhldingen in den Bodensee mündet. Bereits im Mesolithikum (8000 – 5000 v. Chr.) wurde der Linzgau nachweislich besiedelt. Aus der Jungsteinzeit sind die ersten Pfahlbauten am Bodenseeufer noch erhalten und aus keltischer Zeit sind ebenso archäologische Zeugnisse bekannt. Danach gehörte auch der Linzgau wie der gesamte südwestdeutsche Raum bis zum 3. Jahrhundert n. Chr. zum Einflussbereich des römischen Reiches.

Nach dem Rückzug der Römer siedelten sich hier alemannische Gruppen an. Archäologische Funde aus dieser Zeit sind rar, doch erwähnt der römische Historiker Ammianus Marcellinus im 4. Jahrhundert n. Chr. einen Stamm, der sich nach dem keltischen Flussnamen „Lentienser“ nennt und in den historischen Quellen als besonders rauflustig bezeichnet wird…

Doch keine Angst, die Lentienser von heute wissen sich durchaus gesittet zu benehmen.